Enter the survival horror…

There are only three S.T.A.R.S. members left now. Captain Wesker, Jill and myself. We don’t know where Barry is.

Ungeklärte Morde im Umfeld von Raccoon City veranlassen die Spezialeinheit S.T.A.R.S., sich der Sache anzunehmen. Dabei geht das Bravo Team verloren. Als das Alpha Team deren Helikopter im Wald entdeckt und dort landet, werden sie von seltsamen Kreaturen angegriffen und flüchten in ein nahe gelegenes Anwesen.

Im Anwesen kommen nur wenige Mitglieder des Teams an, darunter Albert Wesker und Jill Valentine bzw. Chris Redfield. Dabei stoßen sie auf das Geheimnis, das hinter den seltsamen Vorfällen um Raccon City steckt, und müssen um ihr Überleben kämpfen.

Kritik

Das Spiel erschien ursprünglich am 22.03.1996 unter dem Titel Biohazard und hat es mittlerweile zu zwei Remakes, mehreren Nachfolgespielen und Ablegern gebracht. Zudem legte es den Grundstein für das heute bekannt Genre des Survival-Horror. Neben Comics und Büchern gibt es sogar eine Spielfilmreihe mit dem gleichen Namen.

Resident Evil baut auf eine beklemmende Atmosphäre kombiniert mit Schockelementen und klassischen Rätseln. Auch der Kampf gegen die auftretenden Monster kommt nicht zu kurz. Dahinter steht eine ausgeklügelte Geschichte, die in späteren Teilen weitergesponnen wird. Nach und nach dringt der Spieler immer weiter in die Geheimnisse der Spielwelt ein, was eine gewisse Faszination ausübt.

Auch wenn das Spiel selbst einen sehr positiven Gesamteindruck hinterlässt, gibt es ein paar Kritikpunkte, die genannt werden sollten. So ist die Steuerung des Charakters etwas ungelenk und führt oftmals zu ungewollten Richtungsänderungen. Verantwortlich ist die unstrukturierte Kameraführung bei wechselndem Szenenbild. Auch die geringe Zahl an Gegenständen, die mitgeführt werden kann, ist eher demotivierend. Dadurch entstehen oftmals extrem lange und unnötige Laufwege, die nicht wirklich zum Spiel beitragen. Die Schwierigkeit der Gegner ist angemessen, aber manchmal gewöhnungsbedürftig.

Dem Spieler wird zu Beginn des Spiels die Möglichkeit gegeben, zwischen Chris Redfield und Jill Valentine als spielbaren Charakteren zu wählen. Letztendlich wird die gleiche Geschichte erzählt, jedoch mit kleinen Einschüben, die ein besseres Gesamtbild ergeben.

Grafik und Sound sind damals und heute der jeweiligen Zeit geschuldet, in welcher das Spiel programmiert wurde, also auch die Remakes. Mittlerweile bekommt man Resident Evil für alle gängigen Konsolen und PC.

Fazit

Der erste und wahre Survival-Horror. Zimmer abdunkeln, Licht aus und Herztabletten bereitlegen.